Autor: Meinhard Krug

Wenn ein solch großes Projekt wie LIDL zur Realisierung kommt, entsteht immer auch eine Sog-Wirkung für weitere Unternehmen.
Was ist, wenn der nächste Logistiker anklopft? Will Edermünde den dann auch mit offenen Armen empfangen? Wo geht es dann weiter? Etwa direkt nebenan oder woanders?
Dann wird mal schnell eine Abweichung vom Raumordnungsplan beantragt und los gehts!

Die Baumhaus-Bewohner im Dannenröder Forst werden den A49-Lückenschluss nicht aufhalten und wir dürfen erwarten, dass dann weitere dieser Unternehmen sich links und rechts der A49 platzieren wollen.
Wenn das seitens unserer Gemeinde so gewollt ist bzw. zugelassen wird, vermag ich mir gar nicht auszumalen, welche Verhältnisse wir in ein paar Jahren haben werden.

Soweit mir bekannt ist, hat sich Edermünde für die Aufnahme als eine der Klima-Kommunen Hessens beworben.
Wenn erst alles zubetoniert wurde, wäre die Frage zu stellen, wo dann Klimaschutz betrieben werden soll. Auf den verbleibenden Flächen etwa?
Ich denke, dass sich die dafür notwendigen Maßnahmen dann auf reine Alibi-Maßnahmen reduzieren werden. Das Kind wird auch hier einen Namen brauchen.