Autorin: Renate Martin-Schäfer, Edermünde

Guter Ackerboden ist eine wesentliche Grundlage unseres Lebens.

Er versorgt uns mit Nahrung und bietet Raum für unzählige Lebewesen. Wo sollen unsere Lebensmittel herkommen, wenn täglich rund 56 Hektar  (Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz, BMU) bebaut und versiegelt werden?

Flächenverbrauch ist ein schleichender Prozess. Bürger und selbst politische Entscheidungsträger nehmen es kaum wahr! Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung den Flächenverbrauch auf unter 30 Hektar pro Tag verringern, laut „Klimaschutzplan 2050“ strebt sie sogar das Flächenverbrauchsziel Netto-Null (Flächenkreislaufwirtschaft) an.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir Bürger darauf aufmerksam machen und uns einmischen.

Ertragreicher Boden ist eine endliche Ressource, das muss uns für die Zukunft bewusst werden. Wir werden uns weiterhin für Bodenschutz und Landschaftsschutz einsetzen, jeder kann uns unterstützen.

Quellen: Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz: www.bmu.de/WS128,  www.umweltbundesamt.de